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01.03.10 15:28

Einkaufschef Marcus Koehler in karitativer Mission unterwegs mit LKW von Resch Maschinenbau

 

80 Tonnen Hilfsgüter brachte die „Töginger Rumänienhilfe“ nach Satu Mare, um dort Menschen zu unterstützen die am Rande des Existenzminimums leben. Wie immer mit dabei war Marcus Koehler, der seit Jahren einen Teil seiner Freizeit opfert, um anderen zu helfen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen.

Seltener Anblick bei Resch: Einkaufsleiter Marcus Koehler unterwegs im LKW

Die Helfer nach dem Gottesdienst in der Calvarienkirche

Florian Schüssler und Dr. Tobias Windhorst beim Beladen des LKW

Man möchte meinen, dass mit dem Eintritt in die EU im Jahr 2007, Rumänien kein Land mehr ist, das noch stark mit Armut zu kämpfen hat, aber der Zeitung „Welt“ zufolge belegt eine neue Studie, dass in Rumänien die Quote der Kinderarmut bei 33 Prozent liegt. Neben Kindern sind natürlich auch viele Erwachsene von Armut bedroht.

Um etwas gegen diese Armut zu unternehmen, hat bereits vor 20 Jahren die ehemalige Stadträtin, Juliane Einöder, eine Kooperation mit der Caritas Satu Mare ins Leben gerufen, wofür sie auch vor einigen Jahren das Bundesverdienstkreuz erhalten hat. Viele Helfer, mit insgesamt 11 Fahrzeugen, machten sich auch dieses Jahr wieder auf die 17-stündige Fahrt nach Rumänien und konnten ohne Zwischenfälle an der Grenze, die Hilfsgüter in Satu Mare abladen, wie Herr Koehler berichtete. Einen ganzen Tag lang wurden dann alle Hilfsgüter abgeladen. Zur Belohnung und zum Festigen der gegenseitigen Freundschaft zwischen den Nationen, gab es dann aber auch noch einen gemeinsamen Bowlingabend und am nächsten Tag eine Stadtour sowie einen Besuch in einem Integrationszentrum.

Dieses Mal wurde den Helfern aus Töging aber auch eine besondere Ehre zu teil: der Bischof von Satu Mare lud die Gruppe zum Gottesdienst und gemeinsamen Frühstück ein, um sich für die langjährige Zusammenarbeit zu bedanken.

Wir freuen uns, dass wir den Hilfskonvoi ein kleines bisschen unterstützen können und werden auch im nächsten Jahr wieder für Transporthilfe sorgen.

Herr Köhler gibt übrigens gerene Auskunft an alle die Fragen zum Hilfsprojekt haben.


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